NEWS: ab 03/04.2018 erneute Umfrage zu Barrieren, diesmal in bebilderter Leichter Sprache!
Schulmodelle - Inklusion an Regelschulen
(staatl. Schulen mit Einzugsgebiet)
 
 
Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie 
in Kooperation der Verwaltungsbereiche Schule, Jugendhilfe und dem Träger White Unicorn e.V.

für das Land Berlin

Das Team des White Unicorn e.V.  hat Inklusionkonzepte nach dem Prinzip der Diversität im Hinblick auf Autismus entwickelt. Dies dient der Gestaltung eines Universellen Designs. Der bundesweite Träger weist nach den Vorgaben der UN-BRK in seiner Trägerstruktur eine 2/3-Mehrheit Autisten im Vorstand auf, ebenso wie in den Entscheidungsprozessen. Die Geschäftsführung muss zwingend durch eine*n Autist*en übernommen werden unter dem Nachweis, dass behindernde Umstände im aktuellen Gesellschaftsdesign bekannt sind, ebenso wie umfassende Erfahrung in der Enthinderung. 
 
Autistische Referent*innen, die sich auf Enthinderung spezialisiert haben und jahrelange Erfahrung mit diesem modernen Konzept der Diversität nachweisen können, sowie verschiedene Fachkräfte beteiligten sich an der Barrieren-sensiblen Schulgestaltung als Inklusionskonzept und dem Pilotprojekt Fernschule/Bewegtes Lernen. Der Hintergrund kann nachgelesen werden. Zur Teilhabe an Bildung und dem Schulalltag, werden nach Vorgaben der UN-BRK technische Hilfsmittel verwendet, sowie Maßnahmen der pädagogischen Architektur in der Schulgestaltung gewährt, bis das Universelle Design an Schule umgesetzt sein wird. Die Anwendung des veralteten Paradigmas der Pathologie, sowie die überholte Normalitätsideologie werden dabei ausgeschlossen, auch der damit verbundenen Gefahren wegen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, sowie individuelle Förderung unter den bestehenden kulturellen Gegebenheiten, stehen im Vordergrund.
 
Inklusionskonzepte für Autisten
  • Inklusionsprojekt an Regelschulen für das Land Berlin (Voraussichtlicher Beginn ab 2019/20)
 
Module der Eingliederungshilfe zur inklusiven Schulgestaltung (SGBVIII §35a)
Diese Modelle sind in einzelnen „Modulen“ gegliedert und können als Gesamtes einen Schulversuch bilden, sind aber natürlich auch unabhängig davon an jeder Schule als Einzelmodelle auch in Projektform, je nach Bedarf nutzbar. Die Rahmenbedingungen (SchulRV-VVSchule Nr. 7/2011-SchulG) werden darin als vorgegeben voraus gesetzt und finden somit Beachtung. Die Module befinden sich in der Entwicklung, denn sie werden dem Bedarf der Schule sowie der Individualität der Schüler entsprechend angepasst, je nach konkreten Gegebenheiten verwendet und weiter optimiert (angestrebter Standard: Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2015). 
 
Alle Module enthalten die Beratung und Begleitung durch Co-Teams der Inklusions-Assistent*innen gemeinsam mit den Referent*innen des Vereines.
 

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