White Unicorn e.V.




White Unicorn e.V.

Persönliche Daten

Alter 26
Geschlecht weiblich
Ich bin Autist Ja
Diagnose Diagnose: Asperger Autismus 
Weitere Diagnosen: wiederkehrende Depression, Borderline Persönlichkeitsstörung

Barrieren

Barriere Bewertung Kommentar
Bewegungen 8 -
3D-Sicht 8 Bezüglich dieser Barriere bin ich mir noch nicht sicher ob sie auf autistisches erleben zurück zu führen ist. Ich kann in den meisten Fällen Entfernungen gut einschätzen, bei mir beschränkt sich diese Barriere vorallem auf die visuelle Wahrnehmung. Wirklich bewusst ist mir dieses Erleben erst seit einem Jahr, begonnen hatte es damit dass ich neue Antidepressiva bekam. Wenn ich zurück denke, kann ich zwar bestätigen dass ich auch früher schon so wahrgenommen habe, jedoch erzeugte dies bisher kaum bis keinen leidensdruck, jedenfalls nicht bewusst. Derzeit sind meine behandelnden Ärzte der Auffassung dass es sich bei der 2D Wahrnehmung und dem Tunnelblick, der im nächsten Punkt beschrieben wird und mir ebenfalls bekannt ist, um depersonalisations- und derealisationserleben handelt.
Detailzoom 10 -
K.O.-Muster 0 -
Spiegelungen und Reflexionen 2 -
Helligkeit 10 -
Kunstlicht 1 -
Farbfilter und Artefakte 1 -
Synästhesie 0 -
Veränderungen des gewohnten Bildes 0 -
Formen- und Stilvielfalt 9 -
Zivilisationsgeräusche 1 -
Lautstärke 5 Manchmal ist es auch eher anders herum ; ich spreche zu laut um meine zu laute Umgebung übertönen zu können
Frequenzbereich 3 -
Gerüche 5 -
Temperatur 3 -
Luftbewegungen 2 -
Berührungen 10 Bei mir erzeugen unfreiwillige Berührungen eher immer ein intensives Gefühl von Ekel und Wut, welches mich noch sehr lange beschäftigen kann.
Sich abstoßend anfühlende Oberflächen 10 Ich habe seit ich denken kann einen Ekel vor gewissen Textiloberflächen, ganz besonders denen die Staub und Fusseln erzeugen, egal ob z.B. Teppich oder Kleidung.
Unebener und uneinheitlicher Untergrund 0 -
Mitmenschen als mögliche Bedrohung 10 -
Ordnung 10 Ich brauche vorallem visuelle Ordnung, eine Wohnung, die in vielen nicht zueinander passenden Farben und Formen eingerichtet und mit vielen Details gespickt ist erregt immer wieder meine Aufmerksamkeit und zwingt mich zum Aufräumen. Oft starte ich dann verzweifelte Aufräumexzesse in der Hoffnung etwas mehr Ordnung zu bekommen, was mir am Ende aber weniger wegen der daraus resultierenden Ordnung sondern mehr wegen der Stereotypen Handlungen (Dinge sortieren, zusammen legen, ordnen..) etwas Ruhe gibt. Sobald ich aber aus diesem "Mikrokosmos" der Ordnung heraus muss, falle ich wieder in dieselbe Unruhe wie vorher, weil eben nichts immer gleich bleibt um mich - manchmal könnte ich ausrasten, nur weil mein freund wieder seine Dinge auf den Tisch gelegt hat wo ich sie sehe und sie die visuelle Ordnung durcheinander bringen, und nicht in die vorgesehenen Behälter. Da ich diesbezüglich leider nie auf einen grünen Zweig komme muss ich mich von derartigen reizen oft durch andere Tätigkeiten in einem hyperfokus ablenken, jedoch geht mir durch diesen schützenden hyperfokus auch oft das Zeitgefühl verloren und ich bin schwer da wieder raus zu bekommen.
Bedenkzeit 10 Oft muss ich feststellen dass mein Wunsch nach klareren Formulierungen oft persönlich genommen wird und auf Unverständnis trifft, weshalb ich bei Unklarheiten dazu neige lieber auf eigene Faust zu recherchieren als jemanden zu fragen.
Ungeklärte Sachverhalte 10 -
Weitere Barrieren oder andere Bemerkungen -

 


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