Was ist Stimming?
Stimming Broschüre
Alle Texte und Bilder dienen dem leichten Verständnis, der Erklärung von Stimming. Es werden Beispiele von A-Z beschrieben. Aktion Mensch hat die Erstellung dieser Broschüre gefördert.
Verlag White Unicorn e.V.
ISBN 978-3-00084-0562
Stimming & Schule
14.12.2024 Autismus: Alles nur Einbildung? 👩🏻🏫(Stimming ab 34:30)
EVANGELISCHES GYMNASIUM BAD MARIENBERG
Dr. Mark Benecke stellt am Welt-Tag der Behinderungen der Vereinten Nationen zusammen, was Autist:innen in der Schule und im Alltag unterstützt. Danke an das Gymnsium Bad Marienberg für die nette Einladung und das große Interesse (es war knallvoll).
Autistisch "gestimmt" - ein Leben lang
Stimming ist für viele Autist:innen jedweden Alters weit mehr als nur Stressabbau und Wellness – es ist eine Form der Weltaneignung und Ausdruck von Lebendigkeit.
Die Erfahrung: Wie ein intensives Hobby oder das Spielen eines Instruments bereitet es Freude und ermöglicht es, ganz bei sich zu sein.
Die Voraussetzung: Dieses positive Erleben ist nur im Ruhezustand möglich – einem Zustand innerer Ausgeglichenheit. Ansonsten dient Stimming der sog. Regulation, also Stressabbau / Wellness.
Der Nutzen: Stimming schenkt Entspannung und Wohlbefinden und ist ein essenzieller Baustein für ein ausgeglichenes Leben. Autist:innen die stimmen tun genau das Richtige!
Schon gewusst?
Individualität: Kein Autist gleicht dem anderen; Stimming sieht bei jedem Menschen anders aus.
Freiwilligkeit: Stimming kann, darf und soll ausschließlich intrinsisch motiviert erfolgen – niemals auf Kommando oder als antrainiertes Verhalten.
Damit Stimming seine positive Kraft entfalten kann, muss die Umgebung stimmen.
Hindernisse minimieren: Lärm, Hektik und andere Barrieren, die das Gleichgewicht stören, müssen regulierbar sein.
Inklusion: Eine barrierefreie private Umgebung und eine inklusive Beschulung oder Arbeitsplatz (z.B. mit Homeoffice) bilden das Fundament, auf dem das Kind gesund und munter aufwachsen kann und der den Erwachsenen selbstbestimmt zu leben ermöglicht.
Wenn Aufregung, Langeweile oder vorübergehende Barrieren auftreten, greifen gelernte und gesunde Verarbeitungsmechanismen:
Hören: Ein bekanntes Lied auf der Flöte spielen oder vor sich hin summen.
Spüren: Gemütliche schwere Decken, regelmäßige Saunagänge.
Riechen: Gut riechende Kerzen.
Umgebung: Der Rückzug in eine gewohnte oder ganz stille Umgebung.
Der Lohn: Ein frohes Gemüt und die Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts.
Kinder und Erwachsene, die ihren Ruhezustand leben dürfen, handeln aus (purer) Lebensfreude heraus. Ihr Alltag ist geprägt von:
Begeisterung: Tanzen, Spielen (auch als Erwachsene:r) und Forschen. Stimming fördert den Hyperfokus im Alltag und die Spezialinteressen für die Schule/Arbeit auszuleben.
Fröhlichkeit: Trällern von Liedern oder freudiges Hüpfen durch die Wohnung (ja, auch als Erwachsene:r)
Selbstfürsorge: Knabbern an Fingernägeln als sanfte Alternative zur unangenehmen Schere; Kuscheln für Geborgenheit.
Um zu verdeutlichen, wie gewöhnlich und „normal“ das Leben von Autisten in einer barrierefreien Umgebung ist, folgt nun die alphabetische Übersicht von A-Z. Sie zeigt, dass diese Handlungen – wenn sie aus dem Ruhezustand heraus geschehen – einfach Teil einer gesunden menschlichen Vielfalt sind.
Das Stimming ABC (Beispiele aus der Broschüre)
A - Aufreihen
es lässt sich alles aufreihen
man kann nicht "falsch spielen"
viel Spass beim Aufreihen!
Erklärung in einfacher Sprache:
Aufreihen bedeutet:
Du legst Sachen in eine Reihe. Zum Beispiel: Steine. Buntstifte. Schuhe. Nüsse. Bälle. Apfelsinen. Teller. Gläser. Tannen-Zapfen. Du kannst fast alles aufreihen.
Du kannst nichts falsch machen beim Spielen.
in bunten Büchern
durch leere Seiten
geschriebene Literatur
Erklärung in einfacher Sprache:
Blättern bedeutet:
Du blätterst die Seiten in einem Buch um.
Oder in einer Zeitschrift. In einem Heft.
Oder in einem leeren Notiz-Buch.
C - Chanten
summend oder singend
mit Muscheln
oder den Händen an den Ohren
Erklärung in einfacher Sprache:
Chanten bedeutet:
Summen oder singen. Du kannst eine Melodie summen oder singen. Du kannst dabei eine Muschel ans Ohr halten. Oder du hältst deine beiden Hände an die Ohren. Und singst oder summst.
Kinder & Stimming
Worte zum Nachdenken: Das Recht auf Ruhe und die Gefahr der Barrieren
Die Annahme, Barrieren müssten „trainiert“ werden, ist ein logischer Fehlschluss und ein Verstoß gegen die Menschenwürde sowie das Grundgesetz.
Die Gefahr: Kinder scheitern an diesen Hürden, da sie aufgrund ihres Alters, ihrer Abhängigkeit oder ihrer kognitiven Entwicklung keine Möglichkeit zur Gegenwehr oder objektiven Bewertung haben.
Die Forderung: Die Behebung von Barrieren und die Wahrung der Bedürfnisse sind zwingende Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben.
Im „Ruhezustand“ (einer barrierefreien Umgebung) entfaltet sich der wahre Wert autistischer Lebensweisen.
Entwicklung: Kinder benötigen eine Kindheit ohne Barrierelast, um echte Resilienz aufzubauen.
Stimming als Werkzeug: In einer sicheren Umgebung dient gesundes Stimming der Entspannung und dem Wohlbefinden. Es kann jedoch nur kleine, regulierbare Barrieren kompensieren.
Wird ein Kind durch Konditionierung gezwungen, eigene Bedürfnisse zu übergehen, beginnt ein schleichender Prozess der Entfremdung.
Das Schulbeispiel: Bereits eine Stunde in einer feindlichen Umgebung kann das Nervensystem eines 6-jährigen Kindes zum Kippen bringen.
Frühe Warnsignale:
Der Gesang verliert seine Freude und verändert den Klang.
Das Gangbild wird schwer und stampfend.
Onichophagie: Fingernägelkauen bis zur Schmerzgrenze.
Stimming wird zum reinen Verarbeitungsmechanismus, um den drohenden Zusammenbruch abzuwenden.
Wenn Signale ignoriert werden oder soziale Eskalationen (Schule, Familie, Verlust) hinzukommen, schlägt die Überlastung voll durch.
Erschöpfung der Reserven: Routinen und strikte Regelmäßigkeit dienen als letzter Anker, verbrauchen aber die restliche Lebenskraft.
Grenzen der Kompensation: Reizregulation wirkt nun zwanghaft und reicht nicht mehr aus, um das Nervensystem zu beruhigen.
Selbstverletzung: Die Finger werden blutig gekaut; Selbstverletzungen (z. B. Ritzen) können auftreten. Das Kind wird in seiner Not nicht mehr gehört.
Das Endstadium der Barrierelast wird oft fälschlicherweise rein als „psychische Erkrankung“ diagnostiziert, ist aber die Folge unerträglicher Ursachen.
Symptomatik: Zwangshandlungen, herausgeschriene Echolalien, das Verstummen von Gesang und Bewegungsfreude.
Der Zusammenbruch: Nervenzusammenbruch, „Inputsperre“ (Shutdown) und verzweifelte Notwehr-Reaktionen (Aggression gegen sich oder andere).
Die extreme Gefahr: Wenn die Situation durch Abhängigkeitsverhältnisse als unauflöslich und hoffnungslos wahrgenommen wird, kann Suizid für das Kind als einziger Ausweg erscheinen.
Es ist kein Privileg, sondern ein Grundrecht, jedem Kind die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und Lebensweise zu ermöglichen. Ob durch Meditation, Spezialinteressen, Videospiele oder gesundes Stimming: Barrierefreiheit ist die Voraussetzung für das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Das Stimming Alphabet
A - Aufreihen
es lässt sich alles aufreihen
man kann nicht "falsch spielen"
viel Spass beim Aufreihen!
Erklärung in einfacher Sprache:
Aufreihen bedeutet:
Du legst Sachen in eine Reihe. Zum Beispiel: Steine. Buntstifte. Schuhe. Nüsse. Bälle. Apfelsinen. Teller. Gläser. Tannen-Zapfen. Du kannst fast alles aufreihen.
Du kannst nichts falsch machen beim Spielen.
in bunten Büchern
durch leere Seiten
geschriebene Literatur
Erklärung in einfacher Sprache:
Blättern bedeutet:
Du blätterst die Seiten in einem Buch um.
Oder in einer Zeitschrift. In einem Heft.
Oder in einem leeren Notiz-Buch.
C - Chanten
summend oder singend
mit Muscheln
oder den Händen an den Ohren
Erklärung in einfacher Sprache:
Chanten bedeutet:
Summen oder singen. Du kannst eine Melodie summen oder singen. Du kannst dabei eine Muschel ans Ohr halten. Oder du hältst deine beiden Hände an die Ohren. Und singst oder summst.
D - Drehen
ab und an herumwirbeln
tanzend / singend drehen
bis zum Umfallen ins Weiche
Erklärung in einfacher Sprache:
Drehen bedeutet:
Du drehst dich selbst im Kreis. Einfach so.
Oder: Du tanzt im Kreis herum. Und singst dabei.
Oder: Du drehst dich ganz schnell im Kreis. Bis du umfällst. Zum Beispiel ins weiche Gras. Oder aufs weiche Sofa oder Bett.
E - Echolalie
Worte wiederholt sprechen
Wiederholungslieder singen
Gedanken wiederholen
Erklärung in einfacher Sprache:
Das Wort Echolalie kommt von dem Wort Echo.
Das kennst du vielleicht von den Bergen. Du rufst etwas zu einem Berg. Und dann hörst du genau das, was du gerade gerufen hast. Das nennt man Echo.
Echolalie bedeutet:
Du sagst immer wieder dasselbe Wort. Oder du singst immer wieder dasselbe Lied. Oder du sagst immer wieder denselben Satz.
F - Flattern
flatternd, springend laufen
beim singen flattern
einen Vogel spielen
Erklärung in einfacher Sprache:
Flattern bedeutet:
Du springst oder läufst. Und flatterst dabei mit dem Armen. Wie ein Vogel mit den Flügeln.
Oder:
Du singst. Und flatterst dabei mit dem Armen. Wie ein Vogel mit den Flügeln.
Oder:
Du spielst einen Vogel.
G - Gähnen
Müdigkeit
Langeweile
Anspannung
Erklärung in einfacher Sprache:
Du gähnst, wenn du müde bist.
Oder wenn du Langeweile hast.
Oder wenn du Stress hast.
Oder wenn du sehr aufgeregt bist.
H - Hüpfen
Hüpfburg, Trampolin
Kinder hüpfen durch die Wohnung
Hüpf-Parkour im Garten
Erklärung in einfacher Sprache:
Hüpfen kann man fast überall.
Du kannst zum Beispiel in einer Hüpf-Burg hüpfen.
Oder auf dem Trampolin.
Kinder hüpfen durch die Wohnung. Du kannst auch einen Hüpf-Weg im Garten aufbauen. Zum Beispiel mit Ästen oder Steinen. Dort kannst du drüber hüpfen.
Oder du hüpfst um die Steine herum.
I - Imitieren
mit anderen Autisten stimmen
in Schule und Kita
oder Freunde / Familie
Erklärung in einfacher Sprache:
Imitieren bedeutet:
Du machst etwas nach. Zum Beispiel das Bellen von einem Hund.
Oder das Schnarchen von deinem Opa.
Das kannst du mit anderen Autisten zusammen machen. Zum Beispiel in der Kita oder in der Schule. Du kannst das auch zusammen mit Menschen aus deiner Familie machen. Oder mit Freunden.
Imitieren ist lustig. Dabei kann man sehr viel Spaß haben.
J - Jonglieren
Kugeln, Bälle
Feuerketten, Pois
Alltagsgegenstände
Erklärung in einfacher Sprache:
Jonglieren bedeutet:
Du wirfst zwei oder mehr Kugeln oder Bälle in die Luft. Einen nach dem anderen. Und fängst sie wieder auf. Man kann auch mit anderen Sachen jonglieren. Zum Beispiel mit Gummi-Bärchen. Du wirfst ein Gummi-Bärchen in die Luft. Und fängst es mit dem Mund wieder auf.
Oder du jonglierst mit Sachen aus dem Haushalt. Dann nimmst du am besten Sachen, die nicht kaputt gehen. Weil beim Jonglieren auch mal etwas runter fällt. Autisten jonglieren gerne mit Feuer-Ketten.
Oder mit POI-Bällen. Feuer-Ketten sind Ketten aus Eisen. Am Ende ist ein Ball. Der Ball brennt. Jonglieren mit Feuer-Ketten sieht toll aus, wenn es dunkel ist. POI-Bälle sind Bänder oder Seile. An jedem Seil ist ein Ball. Man hat in jeder Hand ein Seil mit einem Ball. Dann bewegt man beide Arme mit den POI-Bällen. Die POI-Bälle sollen dabei nicht zusammen-stoßen.
K - Kampfkunst
TaiChi, Ninjutsu, QiGong
schult Körper, Geist und Psyche
hält fit
Erklärung in einfacher Sprache:
Kampf-Kunst bedeutet:
Du weißt, wie man kämpft. Du kannst dich wehren. Zum Beispiel, wenn andere Menschen dich angreifen. Es gibt verschiedene Kampf-Künste. Zum Beispiel: Judo. Karate. TaiChi. Ninjutsu. QiGong. Die verschiedenen Kampf-Künste gibt es auch als Sport. Dann nennt man das Kampf-Sport. Kampf-Kunst und Kampf-Sport ist gut für den Körper. Gut für den Kopf. Und gut für die Seele.
L - Lachen
Lachen oder Weinen, lieber lachen
aus Herzenslust lachen
vor Aufregung lachen
Erklärung in einfacher Sprache:
Wenn man viel Stress hat, dann hilft Lachen. Dann wird der Stress weniger. Weinen hilft auch. Aber Lachen ist besser. Manche Menschen lachen, wenn sie sehr aufgeregt sind. Das hilft auch.
M - Mauzen
das Mauzen nach machen
mit der Katze "unterhalten"
einfach aus Spass an der Freude
Erklärung in einfacher Sprache:
Miauen oder mauzen bedeutet:
Du machst Miau wie eine Katze. Zum Beispiel, weil es lustig ist. Und weil es dir Spaß macht. Du kannst auch mit der Katze zusammen Miau machen.
Probiere es mal aus. Vielleicht macht die Katze mit.
N - Nägelkauen
Nägel kauen statt schneiden
Maniküre mit Zähnen
hilft Stress abzubauen
Erklärung in einfacher Sprache:
Menschen kauen auf den Finger-Nägeln. Weil die Finger-Nägel zu lang sind. Und weil sie keine Nagel-Schere mögen.
Menschen kauen auch auf den Finger-Nägeln, wenn sie aufgeregt sind.
Oder wenn sie Stress haben. Nägel kauen hilft. Dann wird der Stress weniger.
O - Organisieren
Bücher sortieren
Ordnung ändern
Neu organisieren
Erklärung in einfacher Sprache:
Organisieren bedeutet:
Du machst Ordnung. Oder du änderst eine Ordnung. Zum Beispiel: Die Bücher im Regal stehen alle durcheinander. Du sortierst die Bücher. Zuerst stellst du die großen Bücher ins Regal. Dann stellst du die kleineren Bücher daneben. Ein anderes Beispiel: Die Bücher stehen ordentlich im Regal. Links stehen die großen Bücher. Rechts daneben stehen die kleineren Bücher. Du willst das aber anders haben. Links sollen die dicken Bücher stehen. Und rechts daneben sollen die dünneren Bücher stehen.
P - Pinseln
als kreativer Prozess
Anspannung abbauen
zur Ruhe zu kommen
Erklärung in einfacher Sprache:
Pinseln bedeutet:
Du malst mit einem Pinsel. Du kannst ein Bild malen. Du kannst auch eine Zeichnung bunt malen. Malen hilft. Zum Beispiel, wenn du aufgeregt bist. Oder wenn du Stress hast. Pinseln beruhigt.
Q - Quaken
mit einem Plüschtier
einen Frosch imitieren
aus Spaß an der Freude
Erklärung in einfacher Sprache:
Quaken bedeutet:
Du machst Quak wie ein Frosch.
Oder du machst Quak mit einem Spielzeug-Frosch.
Oder mit einem anderen Spielzeug-Tier. Das ist lustig. Und macht Spaß. Quak. Quak.
R - Rennen
tut gut
hält fit
für Ausgeglichenheit
Erklärung in einfacher Sprache:
Rennen bedeutet:
Schnell laufen. Rennen tut gut. Rennen ist gut für die Gesundheit. Und rennen hilft, wenn man Stress hat.
S - Schaukeln
auf dem Spielplatz
mit einem Stuhl schaukeln
Hängematte,...
Erklärung in einfacher Sprache:
Du kannst auf dem Spiel-Platz schaukeln.
Du kannst mit einem Stuhl schaukeln.
Du kannst auf der Hänge-Matte schaukeln.
Schaukeln tut gut. Und macht Spaß.
T - Tippeln
auf Zehenspitzen laufen
hinstellen auf Zehen
Tanzen / Drehen auf Zehen
Erklärung in einfacher Sprache:
Tippeln bedeutet: Du läufst auf den Zehen-Spitzen.
Oder: Du stellst dich auf die Zehen.
Oder: Du tanzt auf den Zehen.
Oder: Du drehst dich auf den Zehen im Kreis.
U - Unter Wasser
im Meer beim Tauchen
in der Badewanne
im Schwimmbad
Erklärung in einfacher Sprache:
Du gehst mit dem Kopf unter Wasser. Zum Beispiel beim Tauchen im Meer.
Oder in der Badewanne.
Oder im Schwimmbad.
V - Videospiele spielen
zum Abtauchen in die Spielwelt
einfach mal Abschalten
und zur Ruhe kommen
Erklärung in einfacher Sprache:
Beim Spielen kannst du mal jemand anderes sein. Beim Spielen kannst du den Stress vergessen. Vielleicht machst du mal etwas ganz lustiges.
Oder ganz verrückte Sachen.
Oder etwas ganz spannendes.
Video-Spiele spielen ist toll. Dabei kann man sich gut vom Stress erholen.
W - Wärme
Gemütlicher Kaminabend
in Decken gekuschelt
ein heißes Bad, Sauna,...
Erklärung in einfacher Sprache:
Wärme tut gut. Und beruhigt die Nerven. Zum Beispiel bei einem Feuer im Kamin. Das ist warm und gemütlich.
Oder: Du kuschelst dich in warme Decken.
Oder: Du gehst in die Sauna.
Oder: Du machst es dir in der Badewanne gemütlich.
X - X-Bilden
Zehen überkreuzt
Finger kreuzen
Beine überschlagen...
Erklärung in einfacher Sprache:
Zum Beispiel:
Du machst ein X mit den Fingern.
Oder mit dem Zehen.
Oder mit den Beinen.
Y - Yoga
Yoga trainieren
allein für sich
mit anderen gemeinsam
Erklärung in einfacher Sprache:
Yoga sind ruhige Übungen für den Körper. Für den Kopf. Und für die Seele. Die Yoga-Übungen sind so ähnlich wie Gymnastik. Es gibt einfache Übungen. Und es gibt schwierige Übungen. Yoga ist gut für die Muskeln. Yoga hilft, wenn man Stress hat. Bestimmte Übungen beim Yoga helfen, wenn man Schmerzen hat. Yoga-Übungen kann man alleine machen. Oder mit anderen zusammen.
Z - Zickzack laufen
bei Mustern auf Fliesen
Wegplatten entlang
einfach so
Erklärung in einfacher Sprache:
Lauf doch mal im Zick-zack. Zum Beispiel auf einem Weg mit Weg-Platten.
Oder auf einem Boden mit Mustern auf den Fliesen. Auf dem Schul-Hof. Auf dem Weg nach Hause.
Oder zu Hause im Garten.