NEWS: ab 03/04.2018 erneute Umfrage zu Barrieren, diesmal in bebilderter Leichter Sprache!

(Link zur näheren Beschreibung des Bildes)
 
Träger für Kinder-, Jugendliche und Familien
 
Der White Unicorn e.V. verwaltet sich selbst und ist als korporatives Mitglied der AWO als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt, nach § 75 des Achten Buchs des Sozialgesetzbuchs - Kinder- und Jugendhilfe - (SGB VIII). 
 
Autistische Kinder und Jugendliche sind oft deutlich verschieden in der Entwicklung, vergleicht man sie mit vielen anderen. Diese Andersartigkeit im Sein von Autisten bedarf geeigneter Lebensbedingungen, sowie Menschen mit autistischer Empathie im Umfeld der Kinder. Wichtig ist für die Kinder v.a., dass eine gesunde Vielfalt in der autistischen Art gesehen wird. Auch ist wesentlich an zu erkennen, dass Autisten in der Gesellschaft für sich selbst sprechen können. Ein umfassend inklusives Verständnis bedarf ein klares Vertreten der Rechte von Autisten [1][2] und Menschen die sich für die Belange der Kinder einsetzen, was der White Unicorn e.V. als Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe und Peer-Beratung umzusetzen begleitet. 
 
Vorrang hat im gesamten Handeln und Denken der Mitarbeiter, dass die Position von Autisten zum Ausdruck gebracht wird, so dass sich die gesellschaftlichen Lebensbedingungen für Autisten real verbessern. Alle aktiven Mitglieder stehen als Interessenvertretung, als Teil einer Gemeinschaft mit Autisten, in den Entscheidungsprozessen für die Kinder ein. Die Familien werden bei Bedarf aktiv darin begleitet ein gesundes Aufwachsen der Kinder zu ermöglichen. Um für Autisten eine Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen, strebt der Verein an, menschenrechtsbasierte Barrierefreiheit [3] im Sinne der Inklusion umzusetzen. Darüber hinaus wird mehr Flexibilität der Gesellschaft angestrebt, was einen Zugang zu inklusiven Maßnahmen (z.B. zu Hilfsmitteln wie Führhunde, Telepräsenzsysteme und Fernschulmtarieal), das Recht auf Gesundheit, Bildung (Organigramm) und Beschäftigung und das Recht auf ungehindertes Leben in der Gemeinschaft beinhaltet. Als gesunder Teil der menschlichen Vielfalt sollen autistische Personen in der Gesellschaft willkommen geheißen und respektiert werden. Wir heißen eine kindeswohlgefährdende Unterbringung in öffentlichen Einrichtungen sowie schädliche Therapienverordnung und Medikamentengabe mit einer daraus resultierenden Verschlechterung des Zustandes nicht gut.
 
Es geht darum, gesellschaftliche Gleichberechtigung und Chancengleichheit für autistische Menschen zu erreichen, insbesondere den Zugang zu inklusiver Bildung und den ungehinderten Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die Unabhängigkeit autistischer Personen muss gefördert und ihre Würde respektiert werden. Dies kann nur durch die Achtung, den Schutz und die Erfüllung ihrer grundlegenden Rechte und Freiheiten erreicht werden.
 
Mit unseren Modellen zeigen wir Möglichkeiten auf, wie ein Übergang gestaltet werden kann, bis das soziale Behinderungsmodell mit berücksichtigt sein wird in der Gestaltung von einem inklusiven Umfeld, dem "Universellen Design". Wir möchten Sie dazu einladen diesen Weg mit uns zu gehen ein autistenfreundliches Umfeld zu entwickeln.
 
Wichtig ist hierbei zu beachten, dass unser Träger derzeit rein Hilfsmittel und Wege zum Barriereabbau, Lösungen nach SGBVIII§35a dahingehend mit den Familien erarbeitet und somit auch nur dies unter voller aktiver Mitarbeit der Eltern und des Umfeldes erarbeiten kann. Derzeit ist weder eine Familienhilfe nach SGBVIII§30/31 noch eine Therapie für Familiensysteme nach §27 in unserer Struktur enthalten, auch wenn dies im Gesamt-Trägerkonzept als Möglichkeit der Zukunft enthalten ist. Wir bitten dahingehend um Verständnis, dass wir dies in keinem Fall anbieten können und hier in jedem Fall die Familien weiter zu leiten auch verpflichtet sind.
 
 
Einzelnachweise

1. UN-Behindertenrechtskonvention: https://www.behindertenrechtskonvention.info/
2. GRUNGESETZ: https://dejure.org/gesetze/GG
3. UNITED NATIONS HUMAN RIGHTS: http://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=17147&LangID=E
 

 


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